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FGN Neo Classic NLS10RFM FCB

4 Kundenbewertungen

4.8 / 5

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3 Rezensionen

FGN Neo Classic NLS10RFM FCB
1.369 CHF
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D(
FGN, die Nr. 1 bei Les Paul Modellen
Dieter939 (Mr. Bending) 30.09.2024
Erst seit relativ kurzer Zeit hat THOMANN diese Marke im Programm.
Ich hoffe, die Kunden werden dafür sorgen, dass diese Marke der Firma FUJIGEN aus Japan auch lange bei Thomann im Programm bleibt.
Etwas enttäuscht bin ich jedoch über die bisher wenigen Rezensionen.

Dann will ich mal loslegen.

Erst einmal etwas zu FUJIGEN. Diese Gitarrenbaufirma wurde Anfang der 60er Jahre in Japan gegründet.
Von Anfang an baute sie Gitarren in einer Perfektion, welche die grossen Konkurrenzfirmen blass aussehen liessen. So wendeten sich auch GIBSON, FENDER, IBANEZ und andere Firmen an FUJIGEN, um für sie allgemeine und auch Sonderserien zu bauen. Dies macht FUJIGEN bis heute und ist ihr Hauptgeschäft. Sie sind die besten Gitarrenbauer in der Welt. Nein, ich habe meinen Mund nicht zu voll genommen.

1969 kaufte ich mir von IBANEZ eine LES PAUL Custom. Sie war wie aus dem Ei gepellt und besser als die GIBSON 68. Ja, sie stammte aus dem Werk von FUJIGEN. In der Jugend ist man oft noch dumm und ich habe sie dann später verkauft. Ich spielte danach dann originale Gibsongitarren sowie auch Modelle von Fender. Meine Ibanez, die ging mir jedoch nicht aus dem Kopf.

2023 wurde mir eine FGN Plaintop (Serie aus 2017) neu angeboten. Eine Hammergitarre. Irgendwann hat FUJIGEN eine eigene Marke mit der Bezeichnung FGN auf den Markt gebracht. Viel schönere Holzauswahl und lackierte Decken als bei Gibson. Davon verstehen die Japaner ohnehin etwas, dazu einen druckvollen und breiten sowie vollkommen ausgeglichenen Klang. Leider etwas schwer mit 4,4 Kg.
Da ich noch eine VOS 58 und eine 60er Standard besitze, sollte die FGN lediglich als Backup herhalten. Sie begeisterte mich aber immer mehr.

Vor kurzer Zeit kaufte ich mir noch ein 2024er Modell von FGN, die Neo Classic NLS10RFFM FCB (Les Paul).
Als sie originalverpackt bei mir ankam, da war ich nicht überrascht, da ich wusste, was auf mich zukam.
Alles an der Gitarre ist einfach nur schön und sie war nicht nur sehr gut eingestellt, sondern perfekt. Man konnte mit ihr eigentlich sofort auf die Bühne oder in das Studio. 10er Saiten, E-Saite 1,9mm, e-Saite 1,5mm.
Halskrümmung 0,2mm, ohne jegliches SCHNARREN, also fast gerader Hals. In der Tat habe ich mit einer Lupe nach Fehlern gesucht. Es gab einfach keine. Kopfplatte, Mechaniken, Sattel, Bundstäbchen, Griffbrett (dunkles Rosewood), Flame-Decke , Binding, gesamter Korpus, Lackierung, alles nur vom Feinsten. Das Instrument wiegt knapp über 3,8 Kg und lässt sich super bespielen. Eine Gewichtsreduzierung gibt es nicht.
Noch etwas zum Gewicht einer Les Paul allgemein. Selbst beim Custom-Shop von Gibson schwankt das Gewicht bei Les Pauls teils erheblich. Richtig teure Modelle (Murphy Lab) können auch schon mal nur 3,4 Kg wiegen oder noch darunter.
Man verschweigt aber dem Kunden, dass das dem Ton einer Les Paul nicht unbedingt entgegen kommt. Man sagt sogar, klanglich hat das keinerlei Auswirkungen. Glatt gelogen !
Mit dieser Thematik hat man sich lange professionell beschäftigt. Das Endresultat, ein Gewicht bei einer Les Paul sollte zwischen 3,8-3,9 Kg liegen, ohne das bestimmte negative Klangauswirkungen zum tragen kommen (tonale Ausgeglichenheit). Man reiht dies dann in die Kategorie "Geschmackssache" ein. Das ist Augenwischerei !
Ich komme selbst aus der professionellen Musikbranche und bin auch ausgebildeter Gitarrist.
Nun gut.
Die neue FGN Les Paul sollte sich nun auch gegen meine beiden anderen Les Pauls von Gibson behaupten.
Gleich vorweg, Die perfekte Verarbeitung der FGN erreichte keine meiner Gibsongitarren, auch nicht die Les Paul Modelle meiner Freunde.
Alle Modelle die zum Vergleich antreten mussten stammen aud dem Herstellungsjahr 2024. Meine 58er wiegt ebenfalls 3,8 Kg, die 60er 4,3 Kg.
Später kam noch eine Maybach Lester und eine H-150 Heritage hinzu, die beide exakt 4Kg wogen, wobei die Maybach gewichtsreduziert ist.
Halkrümmung, Saitenlage und Saiten waren überall gleich.

Das Spielgefühl auf dem Hals war bei allen Modellen gut, besonders bei der 60er Gibson-Standard und der FGN.
Klanglich lag die FGN am nähesten an dem Sound einer Gibson.
Die hauseigenen Pickups machen rundum eine besonders gute Figur.
Da man bei FUJIGEN die Gibson Tonabnehmer gut kennt, so weiss man auch diese Erfahrungen zu nutzen.
Hier gibt es jedoch noch einen Vorteil gegenüber dem Klang von Gibson. Der Cleansound zeichnet sauberer und smoother (schöner) gegenüber Gibson. Das hat durchaus einen Vorteil bei manchen Musikstilen und auch beim Fingerpicking. Im Zerrbereich, übliche Alnico 5, ist alles drin was das Herz begehrt. Hier kann auch Gibson nicht mehr bieten.
Maybach, Heritage usw. unterschieden sich natürlich und zeigten sich entfernter vom Gibsonsound, was aber keinesfalls als schlechter anzusehen ist, eben anders !

Zählt man alle wichtigen Punkte, die eine wirklich professionelle und gute Gitarre ausmachen, zusammen, so hat am Ende die FGN in Sachen Preis, Verarbeitung, Bespielbarkeit, Gewicht und Klang (Geschmackssache) die Nase vorn.

Bei der Custom-Shop VOS 58 ist jedoch hervorzuheben, dass hier der Klang etwas offener aufgestellt ist. Einzelne Saiten haben mehr Klangraum, Trennung und Fülle. Kann man auch unter Geschmackssache vermerken, wie es manche tun würden.
Ich persönlich mag es sowie andere Player auch. Mehr kann die 58er für ihre 5000 Euro aber dann auch nicht anbieten, Doch, ihren eigenständigen Look und Klang der 58er Jahre und einen Koffer im Look aus dieser Zeit.
Einen Koffer gibt es leider bei FGN nicht serienmässig, obwohl sie hier und da mal welche produzieren lassen. Ein tolles Gigbag gehört als Standard aber dazu und passende Koffer gibt es genügend auf dem Markt.

Wer eine Gibson-Standard oder auch eine andere Marke im Les Paul Style anvesiert, der sollte eine FGN nicht einfach links liegen lassen. Testen ist hier eigentlich Pflicht.
Die schlechte Verarbeitung von Gibson habe ich bereits hier bei Thoman unter "Gibson Les Paul Standard 60s Cherry" stark kritisiert.

Im Test von AMAZONA heißt es im Fazit:
"Gary Moore, Jimmy Page, Billy Gibbons hätten ihre wahre Freude".
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