Hinweis: Das System ist mit aktiven Elektroniken oder Tonabnehmern nicht kompatibel
Hohe Latenz, abbrechendes Signal und störende Geräusche gehören zu den Vorurteilen vieler Musiker gegenüber Wireless-Systemen. Bei vergangenen Generationen mag dies noch so sein, mittlerweile wirken diese Unannehmlichkeiten wie ein Echo aus einer längst vergessenen Zeit. Das praktikable Tool ist mittlerweile absolut marktreif und für den Bühneneinsatz ready! Tonal merken die meisten kaum noch einen Unterschied zu dem altbewährten Gitarren-Kabel, und die Systeme behaupten sich aufgrund ihrer Bewegungsfreiheit. Das Mooer Air P05 Wireless System ist dabei eine preiswerte Möglichkeit. Es hat eine Reichweite von rund 20 Meter und eine Akkulaufzeit von ungefähr 8 Stunden. Hiermit kann man sich auf kleineren Bühnen und zu Hause ganz nach Belieben bewegen und stundenlang spielen.
Damit beim Mooer Air P05 Wireless System der Transmitter und der Empfänger gleichzeitig geladen werden können, ist ein passendes Y-USB-C-Ladekabel im Lieferumfang enthalten. Die Ladezeit der 400mAh-Akkus beträgt circa 1,5 Stunden und die Akkulaufzeit ist langlebige 8 Stunden. Hier muss man also keine Angst haben, dass einem das Signal auf der Bühne abbricht, da die Akkus plötzlich leer sind. Auf der Bühne bietet das Wireless-System neben seiner einfachen Bedienung noch weitere Vorzüge. Mit einer Reichweite von 20 Meter muss man sich keine Angst haben, über ein Kabel zu stolpern und kann sich ganz auf seine Performance konzentrieren. Damit man auch ein passendes Signal hat, gibt es vier verschiedene Channels zur Übertragung, was den Vorteil mit sich bringt, dass man sich die Übertragungsfrequenz mit den geringsten Störungen auswählen kann.
Dank des durchaus erschwinglichen Preises sind Wireless-Systeme nicht nur bei den großen Künstlern zu finden, sondern sind mittlerweile für die meisten zugänglich. Im Vergleich zu früheren Systemen ist die Latenz inzwischen auch sehr gering. Das Mooer Air P05 besticht mit seiner überraschend hohen Dynamik beim Spielen, was gerade für Gitarristen und Bassisten von Vorteil ist, die ihr Instrument über den individuellen Anschlag kontrollieren. Eine Sache gibt es allerdings zu bedenken: Wenn man spezielle Vintage-Fuzz-Pedale verwendet, muss man ein Kabel verwenden, da jene keine gebufferten Signale mögen, dies ist aber eine universelle Regel und gilt für alle Wireless-Systeme. Auch sollte das Instrument komplett passiv sein – für Instrumente mit aktiven Tonabnehmern oder Aktiv-Elektronik funktioniert es, wie mit den meisten Wireless-Systemen, nicht so gut.
Mooer aus dem chinesischen Shenzhen bietet seit 2010 Produkte für Gitarristen an - vom kleinen Einzelpedal über Multieffektgeräte bis hin zu Kompaktverstärkern. Der Hersteller startete mit diversen Kleinpedalen und dürfte insbesondere durch das aufwändige Delay-Pedal Ocean Machine, das 2016 in Zusammenarbeit mit Devin Townsend entstand, bekannt geworden sein. Inzwischen bietet Mooer auch Lösungen mit modellierten Verstärkern, Boxensimulationen auf der Basis von Impulsantworten und Matching-Equalizern an. Der Fokus des Herstellers liegt dabei auf der Nutzung digitaler Technologien.
Egal ob im Proberaum, einer Session oder auf der Bühne, das Mooer Air P05 ist ein Befreiungsschlag auf ganzer Linie – der Kabelsalat ist eine trübe Erinnerung von gestern! Neben dem Einsatz in Live-Settings kann ein Wireless-System durchaus in heimischen Gefilden glänzen. Man kann einfach mit seinem Bass oder seiner Gitarre – solange der Signalweg passiv ist - durch sein Zuhause wandern und man kann sich ganz geschmeidig im nächsten Raum etwas zu trinken holen. Und falls man mal vergisst, es auszuschalten, macht es dies von selbst durch den automatischen Ruhemodus. Und der Akkustand wird einem anhand der LED gezeigt. Hier findet sich praktisches Tool, welches kaum Platz wegnimmt und die Freiheit beim kreativen Schaffen erweitert.