Auf der Suche nach einer Kopie der ES175 von Gibson blieb ich bei der Stanford hängen,
Die Verarbeitung lässt noch Luft nach oben - sicherlich ist eine Goldlackierung nicht einfach - für Nitro schon recht dick, was man auf der Rückseite erkennen konnte (gespielt wird ja nach vorne- dahinter sieht es keiner), aber vielleicht macht es das ja auch im Preis hinsichtlich des Originals aus (mehr Aufwand = höhere Kosten),
Ansonsten gut verarbeitet gerade auch die Übergänge zum Binding hin).
Klang: die P90 sind halt nachgemacht, klingen etwas mumpfig am Hals und schrill am Steg, weniger „dick“ am Hals als ich erwartet hätte,
Es waren geschliffene Saiten von Daddario(?) drauf, die dem wohl entgegen wirken sollten.
Spielgefühl Hals: da bin ich von Gibson Slimtaper und Martin D28 begeistert- dieser war eher „globiger“ aber noch ordentlich bespielbar.
Das Bigsby Tremolo empfand ich als starr - ist vielleicht so bei Bigsby - bin da das butterweiche meiner Düsenberg gewohnt oder das von Fender.
Plus: die Verarbeitung trotz dem Lack auf der Rückseite.
Guter Koffer!
Min: Tremolo zu hart, die Pickups nicht ausgewogen (Floating HH wäre ne Option oder „Normale“ 57er Gibson auf der Decke).
Die Saiten - für Rockabilly vielleicht ok, für Jazzfreunde Halfwounds).
Ging leider zurück wegen Tonabnehmer (und Saiten).
Danke an Thomann für das Testen der Gitarre!