Der Synth vereinigt einige Formen der Klangsynthese unter seiner Haube.
Klanglich ist kein mächtiger Schub in den Bässen zu erwarten, wie wir ihn von Softsynthesizern erwarten können, die analoge Moogs, Oberheims etc. emulieren.
Seine Stärken liegen darin, mit ihm die digitalen Klänge schrauben zu können, die seit etwa Mitte der 80er und der FM-Synthese populär wurden (ohne selbst ein FM-Synthesizer zu sein).
Glasig und glockig, aber erstaunlicherweise auch überzeugende Orgelsounds sind drin. 4 LFOs, diverse Modulationseffekte, Reverb, Delay und Distortion als auch generell eine immense Zahl von Modulationsquellen und -zielen laden zum Schrauben komplexer Presets ein. Auch eigene Samples lassen sich verwursten. Interessant ist bei diesem Synthesizer ist vor allem, dass man hier auch einen weitreichenden Zugriff auf das Obertonspektrum hat.
Man sollte allerdings darauf achten, dass ggf. Grenzen gesetzt sind in Sachen Rechnerauslastung. Bei wirklich komplexeren Eingriffen bietet es sich an, die Soundqualität bei der normalen "Oversampling Quality" zu belassen.
Mein Fazit: Guter Synthesizer, aber nicht der perfekte Allrounder für 70er und 80er Brot und Butter Sounds. Dafür wäre man mit klassischen Emulationen besser bedient. Ideal für Kontraste im Klangspektrum eines Arrangements/Songs.